Weitergehende Informationen:
Klinikgeburt
Eine Klinik verfügt über die Fachkräfte und medizinische Ausrüstung, um die Geburt zu überwachen und im Notfall schnell eingreifen zu können. In der Regel bleiben Mütter etwa drei bis 6 Tage nach der Geburt in der Klinik.
Ambulante Geburt
Hier ist der Ablauf wie bei der Klinik-Entbindung mit dem Unterschied, dass man die Klinik frühestens nach 4 Stunden verlassen kann. Die weitere Versorgung erfolgt dann zu Hause in Ihrer vertrauten Umgebung. Allerdings ist hier eine unmittelbare Weiterbetreuung durch eine Hebamme angebracht.
Hausgeburt
Eine Hausgeburt in den eigenen vier Wänden kommt nur für werdende Mütter mit unkompliziertem Schwangerschaftsverlauf in Betracht. Schwierig kann sich aber die Organisation gestalten, insbesondere, wenn Sie doch auf ärztliche Hilfe und Unterstützung einer Klinik angewiesen sein sollten. Eine Alternative ist:
Das Geburtshaus
Organisiert von Hebammen und in Abstimmung mit Ärztinnen und Ärzten, die ggf. schnell bei Bedarf zur Verfügung stehen, ergibt sich eine fast familiäre Atmosphäre, insbesondere, wenn auch Ihr Partner bei diesem freudigen Ereignis mit dabei sein kann. Die Zeitdauer des Aufenthaltes läßt sich meist vereinbaren.
Individuelle Hebammenleistungen während der Schwangerschaft, bei der Geburt und Nachsorge
Geburtsorte
Klinik, Geburtshaus, Hausgeburt – welcher Geburtsdort zu Ihnen und Ihren Bedürfnissen passt, finden
Sie und Ihr Partner sicher selbst am Besten heraus.
Nutzen Sie dafür Info-Abende und Ihr Bauchgefühl, um zu entscheiden, wo Sie sich
gut aufgehoben und betreut fühlen und wo Sie sich in aller Ruhe nach der Geburt entspannen können.
Heute sind die Risiken, dass ein
Baby nicht gesund in die Welt kommt, relativ gering.
Wann geht es los?
Nach wochenlangen Vorbereitungen rückt der entscheidende Tag immer näher. Vorwehen können
bereits sehr stark sein und Sie meinen, die Geburt steht unmittelbar bevor.
Spätestens, wenn die Wehen in kurzen Abständen (ca. aller 5 bis acht Minuten) deutlich
spürbar sind und etwa zwischen einer halben und ganzen Minute dauern, ist es Zeit in die Klinik oder das Geburtshaus zu fahren [1].
Die Geburt selbst
Nun läuft das ab, worauf Sie sich über Monate vorbereitet, gelesen und gesprochen haben. Das Kind wird herausgepresst bzw. geschoben: der Kopf, die Schulter,
Körper und Beine. Dann ist das Baby da – Ihr Kind.
In den ersten Wochen nach der Geburt dreht sich das ganze Leben um das Neugeborene. Nachdem Sie sich aber gegenseitig besser kennen
gelernt haben und Sie im Umgang mit Ihrem Baby mehr Übung erlangen konnten, normalisiert sich das Leben allmählich wieder.
Tipps und Hinweise:
- Ungefähr 4 Wochen vor der Geburt sollten sie überprüfen, ob alles für die Ankunft des Babys fertig ist. Das sind Sachen für die Geburt, Lebensmittel, Kleidung, Pflegeartikel u.a. Denken Sie daran, dass alles möglichst griffbereit und gut sortiert vorhanden ist.
- Nach der Entbindung sind es die Nachwehen, die dafür sorgen, dass sich die gedehnte Gebärmutter wieder zusammenzieht und Sie in einigen Wochen Ihre „alte“ Figur und Gewicht zurückerhalten. Sie können sich darauf verlassen, in 99% der Fälle nehmen Schönheit, Attraktivität und Ausstrahlung aller Frauen gegenüber früher zu.
[1] Das sind ungefähre Angaben. Sie gelten für Erstgebärende und können sich bei Ihnen unterscheiden.
Für alle Fragen zur Schwangerschaft, rund um die Geburt, Nachsorge und zur Betreuung des Neugeborenen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung. Ich würde mich freuen, wenn Sie mich kontaktieren.